PORTOGRUARO

„Eine Stadt auf halbem Wege zwischen Mittelalter und Renaissance, mit ihren Arkaden und eleganten Geschäften,
die in ihrer Altstadt Bauwerke und Paläste vorzuweisen hat, die durch große Schönheit und Kostbarkeit bestechen.“

Allen voran das gotische Rathaus, das Wahrzeichen der Stadt. Außerdem der Brunnen der Kraniche, der, zusammen mit dem Rathaus, ein weiteres Symbol der Stadt ist. Die beiden Kraniche auf dem Brunnenrand sind das Werk des Bildhauers Valentino Turchetto aus Portogruaro. Die zuvor vorhandenen Kraniche wurden während des österreichischen Einfalls im Jahre 1917 entwendet und zur Herstellung von Kanonen benutzt.
Der Altstadtkern ist reich an Stadt- und Adelswappen, die in Häuser, Brücken (davon gibt es ganze 15 in Portogruaro) und in das Rathaus eingemeißelt sind.
Mit ihrem Flair und ihrer altehrwürdigen Geschichte ist Portogruaro unbedingt einen Besuch wert. Sehenswert sind u.a. auch die Mühlen am Fluss Lemene, die über eine abschüssige Straße rechts vom Rathaus zu erreichen sind. Die Mühlen gehen auf das 12. Jh. zurück und dank der in den neunziger Jahren abgeschlossenen Restaurierungsarbeiten war es möglich, dort die städtische Galerie für Gegenwartskunst ‚Ai Molini’ wieder zu eröffnen.
Apropos Museen: in Portogruaro befindet sich das Museo Nazionale Concordiese, in dem Funde aus der Zeit aufbewahrt werden, in der die Stadt eine römische Kolonie namens Julia Concordia war: dazu gehören Münzen, Statuen, Teile der Wohnstätten und der römischen Nekropolen aus dem 1. bis 4. Jh. v. Chr.