AQUILEIA

„Aquileia ist, genau wie Julia Concordia, von den Römern gegründet worden und verwahrt diverse kostbare Zeugnisse aus jener Zeit.“

Es handelt sich hierbei um eine Kunststadt, die vom typischen Massentourismus verschont geblieben ist und durch einzigartige Bauwerke überzeugt, wie z.B. die Patriarchalbasilika aus dem Jahr 313, ein Meisterwerk im romanischen Stil, das Aquileia berühmt gemacht hat und um das herum sich die Stadt entwickelte.
Aber bevor Aquileia Sitz des Patriarchats wurde, war sie eine sehr bedeutende römische Stadt, wovon kostbare Funde in den verschiedenen Ausgrabungsstätten der Stadt Zeugnis ablegen. So sind im Laufe der archäologischen Grabungen Reste des antiken Forums und seiner Basilika (Säulen und Böden) zum Vorschein gekommen.
In Aquileia sind auch Funde von privaten Wohnstätten, Rohrleitungen aus der Römerzeit, Brunnenschächten und einer zwischen dem 1. und dem 4. Jh. n. Chr. genutzten Begräbnisstätte gemacht worden.
Viele dieser Überreste befinden sich heute im Nationalen Archäologiemuseum Museo Archeologico Nazionale Palazzo dei Provveditori Veneti in Cividale del Friuli (bei Udine), ca. eine Autostunde von Aquileia entfernt.